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MILLIONENSKANDAL IN DER ÄRZTEKAMMER?
Im November 2021 gab die Wiener Ärztekammer den Kauf einer Luxusimmobilie in der Wiener Innenstadt bekannt, die sie von der Österreichischen Beamtenversicherung (ÖBV) erworben hat. Wie jetzt bekannt wurde lag der Kaufpreis dieser Immobilie bei stolzen 327,5 Millionen Euro.
Der Kaufvertrag wurde von Dr. Thomas Szekeres, welcher unter besonderem Engagement von Dr. Peter Niedermoser zum ÖÄK-Präsidenten gekürt wurde, persönlich unterschrieben.
Eine Veröffentlichung der Tageszeitung Kurier brachte nun ans Tageslicht: Die Immobilie ist nur mit einem Verkehrswert von 189 Millionen Euro in den Büchern der ÖBV vermerkt. Dr. Thomas Szekeres hat also einen um mehr als 100 Millionen Euro überteuerten Kaufpreis unterschrieben, doch es wird noch brisanter: Laut Kurier stieg ein weiterer Bieter, eine große Immobilienstiftung, bei einem Preis von 200 Millionen Euro aus.
Es bleibt also die Frage, weshalb Dr. Thomas Szekeres nochmal 127,5 Millionen Euro mehr zahlte als der Konkurrenzbieter.
Herr Präsident Szekeres, warum wurde von Ihnen mit den Kammerbeiträgen der Ärztinnen und Ärzte ein um mehr als Hundert Millionen Euro überzogener Preis an die Österreichische Beamtenversicherung bezahlt?
Die Ärztinnen und Ärzte haben sich Antworten verdient!
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