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Was ist nur los im österreichischen Gesundheitswesen?
Überall fehlen Pflegekräfte, zahlreiche Ärztestellen in Krankenhäusern können nicht ausreichend nachbesetzt werden und das gleiche gilt für Kassenstellen!
Was ist der Grund?
Es ist nicht nur das fehlende Geld. Es liegt vielmehr auch an der Arbeitsbelastung und an der fehlenden Zeit, sich dem Patienten als Ganzes widmen zu können. Schon vor Corona waren die Dienstpläne bis aufs Äußerste knapp kalkuliert. Als nun die Pandemie auftauchte, kamen mit ihr die unhaltbaren Zustände im Gesundheitswesen an die Oberfläche sowie die Erkenntnis, dass es so nicht länger weitergehen kann.
Wir sind seit über zwei Jahren mit „Vorzeigeprojekten“ in der Pandemiebekämpfung konfrontiert - Stichwort: Impfplichtgesetz - die allem widersprechen, was wir Ärzte im Studium und in der anschließenden Praxis gesehen und gerlernt haben. Es gibt Spitalsärzte, die selbst mit 50 Jahren und älter lieber nochmal als Hausarzt anfangen, als im Krankenhaus weiterzuarbeiten.
Was sagt unsere Standesführung zu alledem? Richtig: Nichts! Kein einziger konstruktiver Vorschlag! Alles super, weiter wie bisher!
NEIN! So nicht!
Wenn 40% der Studiumsabsolventen nicht in die Patientenbetreuung gehen, dann müssen bei allen Verantwortlichen die Alarmglocken schrillen!
Wir brauchen:
- Mehr ärztliches Personal in den Krankenhäusern
- Korrektur der Ausbildungsordnung: zurück zu bewährten Strukturen mit breiterer fachlicher Ausbildung; weg von der starren, eng gefassten Facharztausbildung
- Wertschätzende Behandlung der Ärzteschaft und adäquate Bezahlung
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